Bei Hallormsstaður, auf der Ostseite des breiten Flusses Lagarfljót, befindet sich der größte Wald Islands. Der Wald umfasst etwa 1800 Hektar und beherbergt mehr als 50 verschiedene Baumarten, darunter die Russische Lärche, die mit 20 Metern Höhe der höchste Baum Islands ist.
Isländischer Wald
Im Jahr 1903 begann man hier mit der Anpflanzung vieler verschiedener ausländischer Baumarten, um zu sehen, welche dieser Arten den isländischen Bedingungen am besten standhalten würden. In dem Wald, der übrigens sehr unislandisch wirkt, sind mehrere Wanderwege ausgeschildert. Ein schöner Spaziergang durch den Wald führt Sie zum Lambafoss-Wasserfall. Vergessen Sie auch nicht, dem hier befindlichen Baumuseum einen Besuch abzustatten.





Die Redensart “Wenn dir das Wetter nicht gefällt, dann warte eben fünf Minuten” ist zwar stark übertrieben, aber Tatsache ist, dass das Wetter auf Island sehr wechselhaft und unberechenbar ist. Nicht selten erleben Sie an einem Tag total verschiedene Wetterverhältnisse. Trotz der nördlichen Lage in der Nähe des Polarkreises hat Island ein ziemlich mildes Klima.
