Der Háifoss-Wasserfall ist nach dem Morsárfoss-Wasserfall und dem Glymur-Wasserfall der dritthöchste Wasserfall in Island. Mit einer Höhe von 122 Metern ist der Háifoss-Wasserfall von der überhängenden Klippe aus sehr fotogen, insbesondere mit dem benachbarten Granni-Wasserfall, der 100 Meter hoch ist.
In der Nähe des Wasserfalls befindet sich der historische Bauernhof Þjóðveldisbærinn Stöng. Dieser historische Bauernhof wurde durch einen Vulkanausbruch des nahe gelegenen Hekla-Vulkans zerstört und wiederaufgebaut. Von diesem Hof aus kann man entlang des Flusses Fossá zur Spitze des Wasserfalls wandern (5-6 Stunden für Hin- und Rückweg). An der Spitze des Wasserfalls gibt es jedoch auch einen Parkplatz, so dass man die Wanderung auch in die andere Richtung unternehmen kann.
Direkt gegenüber dem Wasserfall hat man außerdem einen tollen Blick auf die Schlucht, durch die das Wasser fließt. Gut zu wissen: Das Gestein, aus dem der Wasserfall in die Tiefe stürzt, ist schätzungsweise zwei Millionen Jahre alt und damit einer der ältesten Teile des isländischen Bodens.












Die Redensart “Wenn dir das Wetter nicht gefällt, dann warte eben fünf Minuten” ist zwar stark übertrieben, aber Tatsache ist, dass das Wetter auf Island sehr wechselhaft und unberechenbar ist. Nicht selten erleben Sie an einem Tag total verschiedene Wetterverhältnisse. Trotz der nördlichen Lage in der Nähe des Polarkreises hat Island ein ziemlich mildes Klima.
