Dyrhólaey: Wo schwarze Strände, Papageientaucher und vulkanische Klippen aufeinader treffen.

An der Südküste Islands, ganz in der Nähe von Vík í Mýrdal, liegt Dyrhólaey. Diese ehemalige Insel, die heute mit dem Festland verbunden ist, zählt zu den schönsten Aussichtspunkten Südislands. Von den 120 Meter hohen Klippen blickt man auf schwarze Sandstrände, bizarre Felsformationen, den Atlantik und bei klarem Wetter sogar auf die Gletscher der Südküste.
Für Fotografen, Vogelbeobachter und Naturliebhaber ist Dyrhólaey ein Ort, an dem man leicht länger verweilt als geplant. Die Aussicht verändert sich ständig mit dem Licht, dem Meer und dem Wetter. Ob Sie nun auf einem Roadtrip über den Ring Road unterwegs sind oder bewusst auf der Suche nach den schönsten Aussichtspunkten Islands sind: Dyrhólaey verdient auf jeden Fall einen Platz auf Ihrer Route.

Warum Dyrhólaey so besonders ist

Der Name Dyrhólaey bedeutet wörtlich „Hügel mit der Tür“. Dieser Name bezieht sich auf den riesigen natürlichen Felsbogen, der durch jahrhundertelange Meereserosion geformt wurde. Der Bogen ragt eindrucksvoll aus dem Ozean heraus und ist eines der bekanntesten Wahrzeichen der Südküste.
Von den Klippen aus blickt man in verschiedene Richtungen auf völlig unterschiedliche Landschaften. Nach Westen erstreckt sich der schwarze Sandstrand von Dyrhólaey kilometerweit entlang der Küste. In Richtung Osten sieht man den berühmten Reynisfjara, den schwarzen Strand, der für seine Basaltformationen und die aus dem Meer ragenden Felsen von Reynisdrangar bekannt ist.
An klaren Tagen tauchen auch die weißen Gipfel des Eyjafjallajökull und des Mýrdalsjökull am Horizont auf. Gerade diese Kombination aus Ozean, Stränden, Vulkanen und Gletschern macht Dyrhólaey zu einem der fotogensten Orte Südislands.