Das Weddellmeer

Tief verborgen im östlichen Teil der Antarktischen Halbinsel liegt das Weddellmeer – ein raues, eisreiches Gebiet, das nur selten erreicht wird. Nur wenn die Wetterbedingungen günstig sind und das Eis Platz bietet, ist ein Besuch dieses abgelegenen Gebiets möglich. Genau das macht es so besonders: Expeditionen ins Weddellmeer sind selten, aber unvergesslich.

Highlights des Weddellmeeres

Eine mögliche Route führt nach Norden in Richtung Weddellmeer, wo Sie Inseln wie Paulet, Devil, James Ross und Snow Hill Island erkunden können.

Paulet

Paulet ist eine Vulkaninsel mit einem Durchmesser von etwa einem Kilometer und bekannt für die dramatische Überwinterung der schwedischen Expedition unter der Leitung von Otto Nordenskjöld. Die Überreste ihrer Steinhütte aus dem Jahr 1903 sind noch immer an einem kleinen Kratersee zu sehen. Vor dem Hintergrund dieses historischen Ortes lebt heute eine beeindruckende Kolonie von etwa 100.000 Brutpaaren von Adéliepinguinen. Sie werden auch Kaiser-Kormorane, Antarktische Hennen, Sturmvögel und – mit etwas Glück – Weddellrobben oder patrouillierende Seelöwen sehen.

Devil Island

Etwas weiter südlich liegt Devil Island, benannt nach den markanten Gipfeln, die an Teufelshörner erinnern. Hier nisten etwa 20.000 Adéliepinguine. Eine Wanderung zum Gipfel belohnt Sie mit einem atemberaubenden Blick auf die umliegenden Eisfelder und die nahegelegene Vega Island, die für ihre Klippen und Wasserfälle bekannt ist.

Beide Inseln sind ein Paradies für Vogelbeobachter, Naturliebhaber und Geschichtsinteressierte – aber auch eine seltene Gelegenheit, einen der abgelegensten Teile der Antarktis mit eigenen Augen zu sehen.