Spitzbergen ist bekannt für seine wunderschönen Eisflächen, Eisschollen und Eisbären. Wenn man jedoch 400 Millionen Jahre in der Zeit zurückgeht, lag Spitzbergen noch in der Nähe des Äquators. Damals sah die Landschaft völlig anders aus und die Temperaturen waren viel höher. Insgesamt war es dort so warm, dass sogar tropische Wälder wuchsen, wie ein gefundener fossiler Wald belegt. Dabei handelte es sich um fossile Baumstämme eines tropischen Waldes.
Die Bäume sollen vor allem eine Höhe von 4 Metern gehabt haben und dicht beieinander gestanden haben, im Durchschnitt etwa 20 Zentimeter Abstand zwischen den Bäumen. Außerdem wurde festgestellt, dass die Bäume etwa 380 Millionen Jahre alt sind. Diese Zeit wurde als Devon (vor 420–360 Millionen Jahren) bezeichnet. Einigen Wissenschaftlern zufolge soll gegen Ende des Devons die Kohlendioxidmenge in der Atmosphäre enorm gesunken sein. Dies lag daran, dass sich einige kleine Pflanzen zu den ersten großen Bäumen entwickelten und dadurch mehr CO₂ aufnahmen. Dadurch kam es damals zu einem Temperaturrückgang.




