Der kälteste Kontinent und die größte Wüste der Erde, wo pro Jahr so wenig Schnee und Regen fällt wie in der Sahara, ist die Antarktis. Trotzdem sind 99 % des Kontinents mit Schnee und Eis bedeckt. Die kälteste jemals in der Antarktis gemessene Temperatur lag in einer Höhe von 3,5 km und betrug -89,2 °C. Hier sind 10 Fakten und weitere Informationen über die Antarktis, einen außergewöhnlichen Kontinent.

1. Die Antarktis ändert ihre Größe

Die Antarktis ist der einzige Kontinent, der seine Größe zu jeder Jahreszeit enorm verändert. Ein Kontinent bleibt fast immer gleich groß, aber das ist nicht der Fall. Das liegt daran, dass die Fläche hauptsächlich aus Eis besteht und im Sommer logischerweise kleiner wird. Im Winter friert das Meer um den Kontinent herum zu und verbindet sich mit dem Festland, wodurch sich die Fläche vergrößert. Nicht nur die Größe ändert sich, sondern auch die Form des Kontinents ist variabel, da der Wind Eisstücke in andere Teile weht.

2. Die Antarktis wurde erst kürzlich entdeckt

Die Antarktis ist der letzte entdeckte Kontinent der Erde. Es gab bereits Vermutungen über einen südlichen Kontinent, weil Entdecker in diese Richtung segelten. Sie bekamen den Kontinent jedoch nie zu Gesicht, bis der Forscher Roald Amundsen 1911 tatsächlich den Kontinent erreichte. Bei der Suche nach dem südlichsten Punkt der Erde verloren viele Forscher ihr Leben, weil das Wetter so gefährlich war.

3. Die Antarktis ist die größte Wüste der Erde

Es klingt widersprüchlich, aber aufgrund der Niederschlagsmenge, die sie erhält, kann die Antarktis als polare Wüste eingestuft werden. Das liegt daran, dass ihre Landschaft der der Sahara ähnelt. Sie besteht hauptsächlich aus Schnee und Eis und nicht aus Sand. Dennoch gehört der Kontinent zu den trockensten Regionen der Welt und es regnet fast nie. Wenn es regnet, dann als Schnee und insgesamt fallen nicht mehr als 2,5 cm Niederschlag pro Jahr.