Die ehemaligen Kolleginnen Julianne, Lisanne und Jolanda unternahmen nach der Vestnorden-Messe 2019 eine zehntägige Studienreise nach Island und auf die Färöer. In diesem Reisebericht nehmen sie euch mit auf beide Inseln.
Zu dritt waren wir auf der Vestnorden-Messe auf den Färöern, wo Käufer und Verkäufer aus drei Ländern – den Färöern, Island und Grönland – zusammenkamen. Danach unternahmen wir eine 10-tägige Rundreise durch Island mit dem Auto. Lies hier alle Berichte nach Tagen sortiert!
Montag bis Donnerstag, 23.–26. September: Vestnorden 2019 Tórshavn, Färöer
Von Amsterdam aus fliegen wir über Kopenhagen zum Flughafen Vágar auf den Färöern. Am ersten Tag erkunden wir die kleinste Hauptstadt der Welt, Tórshavn. Die Stadt zeichnet sich durch ihre bunten Häuschen, den kleinen Hafen und die Grasdächer aus.
Am Dienstagvormittag gab es Einführungsvorträge über die Färöer, Island und Grönland. Unmittelbar danach begannen die Business-to-Business-Gespräche. Während der Gespräche konnten wir wieder neue Kontakte knüpfen, um gemeinsam an die Arbeit zu gehen. Der Nachmittag war mit Ausflügen gefüllt, bei denen die Perlen der Färöer besucht werden konnten. Julianne und Lisanne durften die Insel Eysturoy mit dem RIB-Boot und dem Bus entdecken. Jolanda fuhr mit der Fähre zu einer der südlichen Inseln, Sandoy. Sandoy ist zudem die einzige Insel, die über Dünen verfügt.
Am Mittwoch haben wir den ganzen Tag Business-to-Business-Gespräche. Unter anderem wurden wieder neue Möglichkeiten für Grönland und Island besprochen! Schön, neue Kontakte zu knüpfen und zu besprechen, ob wir zusammenarbeiten werden. Auch mit bestehenden Kontakten haben wir kurz gesprochen.
Am Donnerstag fahren die meisten nach Hause oder weiter nach Island für die Nachttour. Wir machen eine Rundreise auf den Färöern. Es ist neblig, aber am Morgen gelingt es uns dennoch recht gut, unterwegs schöne Fotos zu machen. Die Färöer hinterlassen durch die hohen Klippen, die Schafe, die einfach so die Straße überqueren, und das stürmische Wetter, das ihnen etwas Geheimnisvolles verleiht, einen ganz besonderen Eindruck.
Einer der Höhepunkte war definitiv der Múlafossur-Wasserfall in Gasadalur! Dieser Wasserfall ist ein Wahrzeichen der Färöer und vermittelt ein geheimnisvolles Gefühl, wenn man am Aussichtspunkt steht. Über Vestmanna fahren wir weiter, leider können wir die Vogelklippen wegen schlechter Wetterbedingungen nicht besichtigen. Aber kein Grund zur Traurigkeit, die Felsschlucht in Gjógv (der Name bedeutet wörtlich „Schlucht“) war ebenfalls lohnenswert.
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26. September
Freitag, 27. September: Vágar – Keflavík – Selfoss
Gegen 9:00 Uhr landen wir in Island. Nachdem wir den Mietwagen abgeholt haben, fahren wir zur Halbinsel Reykjanes. Wir besuchen den Leuchtturm von Gardskagi und Reykjanestá, wo riesige Felsen aus dem Wasser ragen. Die Landschaften in Island sind so abwechslungsreich und jeder Ausblick ist einzigartig. Wir halten daher oft an, um die Aussicht zu genießen und Fotos zu machen.
Wir machen einen kurzen Stopp bei Gunnuhver und fahren in die Umgebung der weltberühmten Blauen Lagune. Wir setzen unsere Reise nach Seltún fort, einem geothermischen Gebiet mit Schlammbecken und dampfendem Wasser. Ganz in der Nähe, an der Südküste Islands, liegt die Strandarkirkja. Dies war eine Pfarrkirche, die einst ein Leuchtfeuer für diejenigen war, die auf See unterwegs waren.
Neben den wunderschönen Landschaften unterwegs besuchen wir den Golden Circle. Der erste Halt ist der Þingvellir-Nationalpark, eine Senke, die die geologische Grenze zwischen dem europäischen und dem nordamerikanischen Kontinent bildet.
Das zweite Highlight ist der Gullfoss-Wasserfall, einer der bekanntesten Wasserfälle Islands! Zuletzt besuchen wir Geysir, wo sich zwei Geysire befinden. Geysir selbst spritzt nicht mehr so aktiv, aber der andere Geysir, Strokkur, schon! Wir müssen noch kurz warten, bis er hochschießt. Er spritzt zweimal leise, aber schließlich schießt der Geysir nach 10 Minuten in die Höhe. Was für ein Spektakel! Alle jubeln und klatschen. Wir fahren weiter nach Selfoss, wo wir auch schnell etwas zu Abend essen.
Abends übernachten wir im Guesthouse Lambastadir. Die Chancen auf Nordlichter stehen gut, sagt uns der Besitzer. Trotzdem rechnen wir nicht damit und warten ab. Aber gegen 22:00 Uhr gehen wir nach draußen und tatsächlich! Da sind die grünen, tanzenden Lichtwellen. Was für ein wunderschönes Phänomen und wie dankbar sind wir, dass wir das erleben dürfen.
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27. September
Samstag, 28. September: Selfoss – Kirkjubæjarklaustur
Als wir die Vorhänge öffnen, sehen wir, dass die Sonne scheint. Das kann nur eines bedeuten: Heute wird ein schöner Tag! Heute fahren wir in Richtung Kirkjubæjarklaustur, wo wir heute Abend in der Nähe übernachten werden.
Der erste Halt ist der Seljalandsfoss. Diesen Wasserfall sieht man schon von der Südringstraße aus. Dieser markante Wasserfall ist daher ein sehr beliebtes Ausflugsziel, vor allem, weil man hinter ihm entlanggehen kann. Das haben wir natürlich auch getan. Nach dem Besuch am Seljalandsfoss setzen wir unsere Fahrt in Richtung Skógafoss fort. Bevor wir zum Wasserfall gehen, besuchen wir zunächst das nahegelegene Skógar-Museum. Danach fahren wir weiter zum Wasserfall, der nur wenige Meter entfernt liegt. Der Skógafoss ist einzigartig, da er direkt von zwei Gletschern gespeist wird: dem Eyjafjallajökull und dem Myrdalsjökull. Da die Sonne scheint, sehen wir einen wunderschönen Regenbogen im Wasserfall. Außerdem erklimmen wir die 370 Stufen, die uns zum Gipfel des Wasserfalls führen. Von dort oben hat man einen herrlichen Blick über die isländische Südküste.
Wir steigen wieder ins Auto und fahren Richtung Dyrhólaey, einem 120 Meter hohen, aus dem Meer ragenden Kap. Von hier aus haben wir eine herrliche Aussicht, auch auf den Strand von Reynisfjara. Nach unserem Besuch in Dyrhólaey machen wir daher auch einen Abstecher zum Strand von Reynisfjara. An diesem Strand findet man wunderschöne Basaltsäulen, die sich stark vom pechschwarzen Strand abheben. Vom Strand aus kann man auch Dyrhólaey noch bewundern. Wir setzen unsere Fahrt in Richtung Vík fort, wo wir in einem kleinen Café heiße Schokolade und Tee trinken, um uns etwas aufzuwärmen.
Unser letzter Halt heute ist die Fjaðrárgljúfur-Schlucht, die etwas westlich von Kirkjubæjarklaustur liegt. Wir genießen die wunderschöne Landschaft an der Schlucht in vollen Zügen. Wir setzen unsere Fahrt fort und fahren zu unserer Unterkunft.
Beim Einchecken fragen wir, wie hoch die Chancen auf Nordlichter heute Nacht stehen. Als Antwort erhalten wir, dass die Chancen gut stehen. Wir notieren, dass wir gerne geweckt werden möchten, falls es dazu kommt. Gegen 23:00 Uhr klopft es an der Tür und man sagt uns, dass die Nordlichter zu sehen sind. Schnell die Jacke an, die Mütze auf und raus. Und tatsächlich sehen wir einen leichten Anflug der Nordlichter. Wie wir bereits gestern geschrieben haben: Was für ein wunderschönes Phänomen und etwas ganz Besonderes, dies nun zwei Abende hintereinander erleben zu dürfen.
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28. September
Sonntag, 29. September: Kirkjubæjarklaustur – Höfn
Schon am frühen Morgen fahren wir in Richtung Skaftafell / Vatnajökull-Nationalpark. Wir wandern ein Stück durch wunderschöne Landschaften zum Wasserfall Svartifoss. Mit all den Herbstfarben in den Bäumen wirkt es fast wie ein Indian Summer. Nach der anstrengenden Wanderung setzen wir unseren Weg zu einer kleinen Torfkirche (Hofskirkja) in Hof fort. Diese wurde 1884 erbaut und ist damit die letzte Torfkirche im alten Stil. Sie gilt auch als historisches Denkmal.
Entlang der Straße sehen wir, wie sich die Landschaft in Felder mit riesigen Gletschern in der Ferne verwandelt. Wir beschließen, ein paar Fotos aus der Nähe eines Gletschersees, des Fjallsárlón, zu machen. Dieser liegt am südlichen Ende der Gletscherzunge Fjallsjökull, einem Teil des größten Gletschers Islands, des Vatnajökull.
Wir haben einen abenteuerlichen Tag vor uns, denn wir fahren zum Jökulsárlón, dem bekanntesten und größten Gletschersees Islands. Hier machen wir eine Zodiac-Tour auf dem Eisbergsee – was für wunderschöne, massive Eisfelsen! Als Sahnehäubchen ist das Wetter perfekt, um die Robben auf dem Eis liegen zu sehen. Da wir so nah heranfahren, schauen sie uns alle neugierig mit ihren großen schwarzen Augen an.
Nach dieser fantastischen Tour fahren wir noch zum nahegelegenen Strand Diamond Beach. Hier werden Eisbrocken vom Breidamerkurjökull-Gletscher angespült. Leider liegen nicht so viele Eisbrocken da. Das Endziel für heute ist das Fischer- und Handelsstädtchen Höfn.
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29. September
Montag, 30. September: Höfn – Egilsstaðir
Wir haben großes Glück, denn gestern Abend wurden wir unerwartet gegen 23:00 Uhr aus dem Bett geholt – für unseren dritten Abend mit Nordlicht! Das wird langsam zur Gewohnheit.
Früh am Morgen wollen wir von Höfn aus losfahren, aber zuerst müssen wir die Scheiben des Autos freikratzen! Es ist wieder herrliches Wetter, der Himmel ist strahlend blau und die Sonne scheint trotz der Kälte wunderbar. Der erste Halt ist Djúpivogur, wir erledigen kurz ein paar Einkäufe und schlendern durch das Küstendorf. Da wir heute ziemlich lange Strecken fahren, halten wir alle 15 Minuten an, um die wunderschönen Landschaften und die über die Straße hüpfenden Schafe zu fotografieren.
Wir kommen in Breiðdalsvík an, einem Dorf am Meer. Auch hier schlendern wir ein wenig herum und machen ein paar Fotos. Nach einer kurzen Fahrt kommen wir in Stöðvarfjörður an, wo sich Petras Steinmuseum befindet. Wir sind verblüfft über die Menge an Steinen, die überall aufgestellt sind. Ihre Steine stammen hauptsächlich aus Stöðvarfjörður und Ostisland. Außerdem hat sie ihren Lieblingsstein ausgestellt. Es gibt Steine in allen Farben und Größen, und der Garten ist hübsch hergerichtet, sodass man dort auch etwas trinken kann.
Wir machen einige Zwischenstopps in kleineren Ortschaften und fahren weiter nach Seyðisfjörður. Die Smyril Line legt hier im Hafen an. Ein Highlight hier ist die Seyðisfjarðarkirkja, eine kleine, fotogene blaue Kirche mit einem Regenbogenweg davor.
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30. September
Dienstag, 1. Oktober: Egilsstaðir – Mývatn
Der Morgen beginnt sportlich mit einer Wanderung zum Hengifoss-Wasserfall. Unterwegs sehen wir viele Schafe, die leider vor uns davonlaufen. Die Natur zeigt sich wieder in ihrer ganzen Pracht! Die Temperatur liegt um den Gefrierpunkt, wodurch die Luft dünn ist.
Nach unserer morgendlichen Wanderung fahren wir zum Kárahnjúkar, einem Wasserkraftwerk. Vor dem Kraftwerk wurden zwei Flüsse aufgestaut, um den Hálslón-Stausee zu bilden. Wir müssen über einige F-Straßen fahren, auf denen wir uns in Niemandsland wiederfinden. Über holprige Straßen fahren wir in Richtung Mývatn. Wir besuchen die Umgebung des Vulkans Krafla.
Nicht weit vom Krafla entfernt liegt ein ausgedehntes geothermisches Gebiet. Námaskarð verfügt über heiße Quellen und sprudelnde Schlammbecken. Überall liegt ein Schwefelgeruch in der Luft, aber die Rauchwolken halten uns noch warm.
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1. Oktober
Mittwoch, 2. Oktober: Mývatn
Wir fahren durch eine wunderschöne, gefrorene Landschaft, die sich vom strahlend blauen Himmel abhebt. Das Thermometer im Auto zeigt -4 Grad an. Dennoch beginnen wir voller Elan die erste Wanderung im Naturschutzgebiet Dimmuborgir. Es ist sehr kalt, aber als echte Hartgesottene lassen wir uns trotzdem ohne Jacke zwischen den großen Felsformationen aus Vulkangestein fotografieren. Nach einer schönen Wanderung setzen wir unseren Weg zum Hverfjall fort, einem Kegelvulkan. Wir laufen die gesamte Runde um den Krater herum, um die herrlichen Ausblicke aus allen Blickwinkeln zu bewundern.
Wir fahren weiter zum Detifoss und zum nahegelegenen Selfoss. Die Kraft des Wassers der Wasserfälle ist erstaunlich! In der Nähe dieser Wasserfälle liegt auch der Hafragilsfoss, ein 27 Meter hoher Wasserfall. Wir fahren weiter über holprige Straßen zur hufeisenförmigen Schlucht Ásbyrgi. Da wir am Vormittag bereits viele Kilometer zu Fuß zurückgelegt haben und die Zeit knapp ist, beschließen wir, ein Stück mit dem Auto dorthin zu fahren und die letzten 20 Minuten zu Fuß zurückzulegen. Nach ein paar Fotos mit den Ausblicken machen wir uns wieder auf den Weg.
Wir besuchen Húsavík, die Walhauptstadt, wo das Walbeobachten im Mittelpunkt steht. Wir spazieren durch die älteste Siedlung Islands und genießen die tief stehende Sonne, die über dem Hafen glitzert. Der letzte Halt für heute ist der Goðafoss, der Wasserfall der Götter. Der Wasserfall bei Sonnenuntergang ist magisch … wie im Märchen!
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2. Oktober
Donnerstag, 3. Oktober: Mývatn – Varmahlíð
Nach dem Frühstück laufen plötzlich Hunderte von Schafen in unserem Hinterhof herum! Sie rennen schnell davon, als wir näher kommen, aber es gelingt uns trotzdem, ganz nah heranzukommen. Heute fahren wir zunächst nach Akureyri, einer lebhaften Stadt im Norden Islands. Diese Stadt liegt am Fjord Eyjafjörður. Wir schauen uns kurz um, haben aber nicht allzu viel Zeit.
Danach kommt unser Highlight des Tages: Walbeobachtung in Dalvík! Wir dürfen wieder unsere Schutzanzüge anziehen und auf zum RIB-Boot. Wir fahren ein Stück aufs Meer hinaus, um so nah wie möglich an die Wale heranzukommen. Wir müssen eine Weile auf dem Wasser herumtreiben, aber schon bald zeigt sich der erste Wal! Es dauert immer ein paar Minuten, aber schließlich fahren wir schnell hin und sehen sie auch aus der Nähe. Was für riesige Säugetiere mit ihren schwarz-weißen Flossen! Sehr beeindruckend.
Nach etwa zwei Stunden fahren wir zurück und wärmen uns kurz in einem Café in Dalvík auf. Nach einem kurzen Stopp im Supermarkt fahren wir durch einige Tunnel zum nächsten Ort. Wir kommen in Hofsós an, einem der ältesten Handelsorte Islands. Am Ufer hat man einen schönen Blick auf die Umgebung und einen Weg zu kleinen Basaltsäulen. Weiter entfernt steht eine niedliche Torfkirche, die Grafarkirkja. Die älteste Torfkirche Islands ist von einer runden Torfmauer umgeben, die die Kirche und den Friedhof umschließt.
Später fahren wir nach Glaumbær, einem alten Torfbauernhof und Museum. Es macht Spaß, dort ein wenig herumzulaufen und die Häuschen zu besichtigen. Am Abend fahren wir zu unserem Endziel und hoffen, noch in ein warmes Bad springen zu können!
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3. Oktober
Freitag, 4. Oktober: Varmahlíð – Stykkishólmur
Am Tag der Tiere beginnen wir mit einem Ausritt durch die isländische Natur bei Varmahlíð. Die Pferde sind voller Tatendrang, und wir auch! Entlang von Hügeln, durch den Fluss und vorbei an wunderschönen Landschaften. Nach einer Stunde kehren wir zurück, trinken etwas und machen uns dann für die Autofahrt bereit. Zuerst besuchen wir Borgarviki, das aus großen Felsformationen und Basaltsäulen besteht. Wir genießen kurz die schöne Aussicht und fahren weiter. Der nächste Halt ist Hvítserkur, ein Felsen im Meer an der Nordspitze der Halbinsel Vatnsnes. Hier ist es plötzlich viel voller mit Menschen.
Wir bleiben im Zeichen des Welt-Tiertags und fahren nach Illugastaðir, wo man eine Robbenkolonie beobachten kann. Es ist unglaublich cool, die Robben in ihrem natürlichen Lebensraum zu sehen! Die Umgebung strahlt Ruhe und Stille aus, und man könnte stundenlang den verspielten Robben zusehen. Nachdem wir hier einige Zeit verbracht haben, müssen wir doch etwas Tempo machen.
Nach ein paar Stunden Fahrt erreichen wir das Lavafeld von Berserkjahraun. Die Landschaft reicht von moosbedeckten Felsen bis hin zu Spitzen aus verhärteter Lava. Eine wunderschöne schwarz-grüne Umgebung!
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4. Oktober
Samstag, 5. Oktober: Stykkishólmur – Reykjavík
Gegen 7:30 Uhr fahren wir zum Hafen in Stykkishólmur. Es ist noch ziemlich dunkel, aber wir brechen früh auf, da ein volles Programm vor uns liegt. Man kann nicht immer Glück mit dem Wetter haben, und Mutter Natur macht sich sofort bemerkbar. So sonnig es während der gesamten Reise war, so heftig stürmt es heute. Zumindest haben wir nun das echte isländische Wetter kennengelernt!
Heute wollen wir Island im Kleinen erkunden, die Halbinsel Snaefellsnes. Wir beginnen in dem Ort Grundarfjörður, wo sich der Berg Kirkjufell befindet. Wir halten kurz im Regen an, um ein Foto zu machen. Danach besuchen wir den goldenen Strand Skarðsvik. Es weht ein so starker Wind, dass es aussieht, als würden die Wellen Dampf ablassen. Insgeheim doch auch ein wunderschöner Anblick!
Wenig später fahren wir an Saxhóll vorbei, einem Krater mit Blick auf den Atlantik und die weitläufigen Lavafelder von Snæfellsnes. Danach erreichen wir Dritvík & Djúpalónssandur, wo sich ein Kieselstrand mit einer Reihe geheimnisvoll geformter Felsen befindet, die aus dem Meer ragen. Das Wasser an diesem Strand ist sehr wild und die Wellen schlagen hart gegen die Felswände.
Wir versuchen, zum Snæfellsjökull zu fahren. Diese Route führt über eine F-Straße bergauf. Leider ist es zu neblig, um ganz nach oben zu gelangen. Also kehren wir nach drei Vierteln der Strecke doch um. Die Landschaft ist übrigens wunderschön und der Nebel verleiht der Umgebung etwas Geheimnisvolles.
Über Hellnar fahren wir nach Gerðuberg, einer beeindruckenden Wand aus Basaltsäulen, die geometrische Muster in den Klippen bilden. Wir klettern kurz nach oben, um eine bessere Aussicht zu haben. Oben werden wir fast vom Wind weggeweht! Die nächste Route führt zum warmen Bad Rauðamelslaug. Die Natur hier ist durch die verschiedenen Lavaformationen atemberaubend schön.
Über Borgarnes fahren wir zu den Wasserfällen Hraunfossar & Bernafoss, die nur eine Minute voneinander entfernt liegen. Der Bernafoss sieht unserer Meinung nach eher wie eine Wildwasserbahn aus! Es ist schon cool zu sehen, wie anders er im Gegensatz zum Hraunfossar-Wasserfall ist, der aus einer Reihe kleiner Wasserfälle besteht, die sich über 900 Meter erstrecken.
Unser Endziel ist die Hauptstadt Reykjavik, die wir morgen erkunden dürfen! Es ist schon etwas gewöhnungsbedürftig, plötzlich von so vielen Autos und Menschen umgeben zu sein.
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5. Oktober
Sonntag, 6. Oktober: Reykjavik
Heute schlendern wir einen Tag lang durch die Hauptstadt Islands. Wir besuchen einige der wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Stadt, wie das Schifffahrtsmuseum, die Harpa, den alten Hafen, die Hallgrímskirkja, und natürlich darf ein Foto vom Sun Voyager dabei nicht fehlen! Außerdem schauen wir in ein paar Geschäften vorbei, um Souvenirs für die Daheimgebliebenen zu suchen.
Es ist schon wieder unser letzter Tag in Island, die Zeit ist wie im Flug vergangen! Wir haben diese zwei Wochen unglaublich genossen. Wir lassen unsere Reise gemütlich bei einem Abendessen in einem netten Restaurant ausklingen. Heute Nacht müssen wir schon früh aufstehen für unseren Morgenflug! Das wird eine kurze Nacht.
Unsere Studienreise auf die Färöer und nach Island ist vorbei. Hast du Lust bekommen und möchtest du auch so einen Reisebericht erstellen? Ruf uns an oder schreib uns eine E-Mail, und wir stellen deine Reise ganz nach deinen Wünschen zusammen! Let’s start Creating Stories.
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6. Oktober














































































































































































