Suðuroy, von tiefen Fjorden durchzogen, ist eine malerische Insel, die dem Besucher viel zu bieten hat.

Vom historischen Sandvík im Norden bis zum wunderschönen Naturschutzgebiet bei Sumba im Süden ist Suðuroy eine facettenreiche Insel, sowohl was die Natur als auch die Kultur betrifft. Nicht umsonst ist sie daher das Urlaubsziel vieler Einheimischer auf den Färöern.

Auf der Insel gibt es zwei größere Städte: Tvøroyri und Vágar, beide an wunderschönen Fjorden gelegen und von Bergen umgeben. Diese Städte und alle Dörfer der Insel sind durch ein Netz moderner Straßen verbunden, die einen einfachen Zugang zu einer Vielzahl faszinierender Landschaften bieten.

Verbindung auf Suðuroy

Die nördlichsten Dörfer Hvalba und Sandvík sind durch einen der ältesten Tunnel der Färöer miteinander verbunden. Der Tunnel zwischen Trongisvágur und Hvalba ist der älteste Autotunnel auf den Färöern.

Hvalba ist übrigens der einzige Ort auf den Färöern, an dem es noch Kohlebergwerke gibt. Sowohl von Hvalba als auch von Sandvík aus hat man einen herrlichen Blick auf Lítla Dímun, die einzige unbewohnte Insel der Färöer.

Poesie aus Suðuroy

An der südlichsten Spitze von Suðuroy liegt das kleine Dorf Sumba. Dies ist der Geburtsort eines der beliebtesten und vielleicht auch umstrittensten Dichter der Färöer, Poul F. Joensen. Er ist bekannt für seine satirischen, aber auch für seine Liebesgedichte. Am 17. Juni 2007 wurde ihm in dem Ort Froðba, wo er seine letzten Tage verbrachte, ein Denkmal gesetzt. Der Stein stammt vom Hang eines Hügels in seinem Geburtsort Sumba.

Wenn man auf Suðuroy in Richtung Süden nach Sumba fährt, kommt man über eine Bergstraße, die nahe der zweithöchsten Klippe der Färöer verläuft. Diese Klippe heißt Beinisvørð und ist 469 Meter hoch. Der Felsen ist zudem ein Zufluchtsort für unzählige Seevögel und besonders schön anzusehen.