Saksun ist eines der charakteristischsten und malerischsten Dörfer der Färöer und liegt ganz im Norden der Insel Streymoy.
Das etwas weiter nördlich gelegene Tjørnuvík hat ebenfalls seinen ganz eigenen Charme und gilt als eine der ältesten Siedlungen der Färöer.
Die Lagune von Saksun
Das Dorf Saksun liegt seit jeher an einem Meeresfjord und ist von hohen Bergen umgeben. Dieser Fjord bildete schon immer einen natürlichen Hafen für die lokalen Fischer. Als während eines schweren Sturms im 17. Jahrhundert ein Erdrutsch die Einfahrt zum Fjord blockierte, entstand eine Lagune, die durch einen Sandhaufen abgeschottet wurde. Heutzutage können nur noch kleine Boote bei Flut in die Lagune hinein- und wieder hinausfahren.
Saksun wird von vielen Besuchern als einer der schönsten Orte auf den Färöern bezeichnet. Die hohen Berge, die die Lagune umgeben, verleihen der Gegend ein besonderes, geheimnisvolles Aussehen. Die unvergleichliche Schönheit und Ruhe von Saksun machen den Charme des Dorfes aus.
Tjørnuvík
Tjørnuvík ist das nördlichste Dorf der Insel Streymoy, umgeben von hohen Bergen. Bei Ebbe gibt es dort zudem einen schönen Strand mit Blick auf den Risin und den Killingin (den Riesen und die Hexe), zwei freistehende Basaltformationen von 71 und 68 Metern Höhe, direkt vor der Küste von Eysturoy. Das Dorf hat etwa 65 Einwohner.
Geschichte in Tjørnuvík
Archäologische Ausgrabungen haben gezeigt, dass das Dorf eines der ältesten auf den Färöern ist. Im Jahr 1956 wurden mehrere Gräber aus der alten Wikingerzeit gefunden. Die Forscher fanden eine Reihe interessanter keltischer Bronzestifte, die sie als Beweis für eine Verbindung zwischen den norwegischen Siedlungen in Großbritannien und den Färöern interpretieren.




