Der färöische Wald namens Viðarlundin í Kunoy ist eigentlich kein Wald, da Bäume auf den Färöern kaum zu finden sind. Tatsächlich handelt es sich um einen geschwungenen Berghang, der ein kleines Wäldchen in einer ansonsten baumlosen Landschaft umschließt. Dieser malerische Wald auf der Insel Kunoy bietet einen schönen Blick auf das gleichnamige Dorf, den malerischen Fjord und die Nachbarinsel Kalsoy.
Insgesamt sind Bäume auf den Färöern sehr selten, obwohl es sie dort durchaus gibt. Ende des 19. Jahrhunderts wurden an einigen Stellen Wäldchen angepflanzt, darunter der Viðarlundin í Kunoy im Jahr 1914. Hier findet man eine große Vielfalt an Bäumen, darunter Eschen, Fichten und Birken, mit dem Eggjarsteinur, einem riesigen Felsen in der Mitte. Zum Schutz vor fressgierigen Schafen ist der Wald von einem Zaun umgeben.




